Hunde, ... eine Leidenschaft die Leiden schafft,
einen aber nicht mehr loslässt.
Angefangen hat alles mit einem kleinen weißen Wollknäuel,
welches in einer Zoohandlung nach
einer neuen Mama gesucht hat. Daraus
entwickelte sich nach einer problematischen Aufzucht
die
Slovensky Cuvac–
Hündin „Esta von Ammereuth“ die von allen liebevoll Sheena gerufen wurde.
Sheena entpuppte
sich als Vorzeigemodell und repräsentierte Ihre Rasse auf zahlreichen
Schauen.
Sogar bis zum Weltsieger hat Sie es gebracht. Im Laufe der Jahre durfte Sie
selbst zweimal Mama sein und begleitete unseren Weg über 9 Jahre hinweg,
bis............
…………ja, bis zu jenem unseligen Tag als der Tierarzt Leukose bei Ihr diagnostizierte.
Unbemerkt war die
Krankheit schon so weit fortgeschritten, dass uns nichts weiter übrig blieb,
als
Sie von ihrem Leid zu erlösen.
Leere, diese leere im Haus, es treibt einen zum Wahnsinn.
Auch wenn die
letzten Tränen noch nicht getrocknet waren stand unser Entschluss fest.
Wir
brauchen einen Hund.
10.05.1999
Durch Zufall (oder
gute Beziehungen) gerieten wir an eine Mischlingshündin welche einen
verpatzten
Schwangerschaftsabbruch hinter sich hatte und mit einem einzigen Welpen
gesegnet
wurde.
Da der Welpe erst 10
Tage alt war liehen wir uns kurzerhand die Mama aus
und nahmen beide mit Heim.
Am liebsten hätten
wir beide behalten aber „Cindy“ hatte unsere Hühner zum fressen gern
und musste
deshalb nach der Entwöhnung zurückgegeben werden.
Seitdem begleitet der Mischlingsrüde „Cujo“ unser Leben.
Eines Tages lernte
ich (Smily) beruflich bedingt, den Doggenrüden Rolex kennen.
Ich war so
beeindruckt vom Wesen und der Art dieses Grautigers, dass ich nicht umhin kam
meiner Frau Pedi davon zu berichten. Ich sagte: „Wenn unser Cujo mal nicht mehr
ist,
hätte ich gern ´ne Deutsche Dogge“.
Wie das Schicksal so
oft spielt; da zappt man an einem verregneten Samstag durchs TV
und blieb bei
„Herrchen gesucht“ hängen.
Ein Tierheim
in Frankfurt/Main versuchte eine schwarze Doggenhündin zu vermitteln,
an Leute mit
eigenem Haus, großem Garten, Kindern und schon einem Hund. In Frankfurt?
08.11.2004
Wir mussten nicht lange überlegen, und fuhren die 270
Kilometer um uns die Hündin anzuschauen.
Cujo sollte entscheiden ob die Hündin
bei uns wohnen darf. So gelangten wir zu unserer ersten
Dogge, die auf den Namen
„Maya“ hörte, oder auch nicht.
Denn Maya solle aus
Italien stammen, wo ein Deutscher Urlauber Sie zusammen mit ihrem
Bruder in
einer Tierpension abgab, 2 Wochen im voraus bezahlte, und nie wieder gesehen
wurde.
Kein Geld, keine Versorgung. Der Bruder sei neben Maya im Zwinger
verhungert oder verdurstet.
Man kann sich nun
gut vorstellen in welch einem bedauerlichen Zustand sich die angeblich
3-jährige
Maya befunden hat, total abgemagert, offene Liegestellen und sehr ängstlich.
Durch unsere Liebe
und Fürsorge erholte Sie sich zusehends und die einfachsten
Anweisungen wie
Sitz, Platz oder hieeeer schaute Sie bei Cujo ab.
Wie schön das Leben doch sein kann
Bis uns das Schicksal mal wieder ein Bein stellte.
Zack, Magendrehung, Tierklinik, Notoperation, 4 Tage Stationär.
Dabei wurde
festgestellt, dass Maya eine tennisballgrosse Zyste im Bauchraum hatte,
welche
wahrscheinlich von einem unsterilen Faden herrührte. Offensichtlich wurde Ihr
die
Milz entfernt. Auch ein Kaiserschnitt sei schon durchgeführt worden,
und der
Hund sei ca. 7 – 8 Jahre alt.
Ein weiteres mal haben wir Maya hochgepäppelt, aber Sie hatte immer öfter einen Blähbauch.
Vermutlich haben die
vielen OP-Narben Ihr ein solches Unwohlsein beschert,
dass Sie immer wieder Luft
in ihren Magen gepumpt hat um ein Übergeben herbeizuführen.
Da Ihr Magen jedoch
schon zu sehr überdehnt war, kam die Luft auf natürlichem Wege
immer seltener bis
gar nicht mehr raus. Drei mal mussten wir Sie punktieren lassen.
Homöopathie und
Schulmedizin zeigten keine nennenswerten Erfolge. Dadurch wurden auch
Ihre
anderen Organe schwer belastet so dass das unvermeidliche folgte.
Maya verstarb am 17.02.2005 in unseren Armen.
Der Schmerz der Trauer zerriss uns förmlich, selbst Cujo lief nur noch apathisch umher.
20.02.2005
Wir besuchten ehemalige Bekannte welche blaue Doggen züchten.
Wir mussten einfach eine Dogge streicheln, verrückt, nicht wahr?
Nur ein paar
Ortschaften weiter besuchten wir danach noch Aisha eine Hündin aus
Sheenas
A-Wurf, die damals bereits 12 Lenze gesehen hatte.
23.02.2005
Durch das Internet
wurden wir auf einen Wurf bei Karlsruhe aufmerksam und „Kara“,
eine gelbe Dogge,
trat in unser Leben.
Die ehemaligen
Bekannten wurden zu guten Bekannten und das Thema Deutsche Dogge
rückte immer
mehr in den Mittelpunkt. Seminare wurden besucht und Wissen wurde angehäuft.
Eines Tages erfuhren
wir, dass ein Hundehändler aus Polen einige gelbe Doggenwelpen zu
verkaufen
versuchte. Diese wurden unter unwürdigen Bedingungen zusammen mit Schweinen
in
einem Stall gehalten. Diese Missstände galt es zu beseitigen.
01.12.2005
Bis man Ihn jedoch
ausfindig gemacht hatte, war nur noch ein Welpe dort. Auf die näheren
Umstände
möchte ich hier nicht eingehen, jedoch „Colina“ nahmen wir total verstört zu
uns,
wo Sie zum ersten Mal im Alter von knapp 6 Monaten Nähe, Zuneigung, Wärme
und vernünftige
Nahrung erhielt.
Nur langsam verlor „Colina“
ihre Scheu und begann ihre Ängste zu besiegen.
Kara war das große Vorbild,
instinktiv kopierte Colina, alles was die Große tat.
Geplant war, Colina
an liebe Leute zu vermitteln, doch erstens kommt es anders
und zweitens als man
denkt.
17.12.2005
Ahhhhhhh,
ohnmächtiger Schmerz hält uns umfangen. Nur ein Jahr und fünf Tage durfte Sie
leben.
Kara erlag einem Schlaganfall.
Das gibt es doch nicht, Sie war doch noch so jung. Schnief.
Somit war klar das Colina bei uns bleibt.
Mai 2006
Nun war es an der Zeit, in den DDC (Deutscher Doggen Club) einzutreten.
Colina wuchs zu einer hübschen Hündin heran.
In der Zwischenzeit bekamen wir auch die Originalpapiere des DDC.
Wir besuchten die Hundeschule und Ihr Vertrauen in Mensch und Tier
verstärkte sich von Tag zu Tag.
Gerade
noch rechtzeitig erfuhren wir vom anstehenden Züchterseminar,
welches von Pedi
sofort belegt wurde.
30.09/1.10 2006
Erfolgreiche Teilnahme am DDC Züchterseminar
01.12.2006
Colina wurde geröntgt und die Bilder wurden ans Zuchtbuchamt geschickt.
13.12.2006
HD-Ergebnis ist angekommen HD A (früher HD 0)
Nun stand fest, dass wir Colina zur Zucht zulassen wollten
03.02.07
Anreise nach Darmstadt zur Zuchtzulassung.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen ( siehe bei Hündinnen).
Nun machten wir uns daran, ein Wurfzimmer und einen Zwinger mit Auslauf zu gestalten.
Auch dieses Vorhaben lief reibungslos.
Mai 2007
Unter der Nr. 2568 haben wir den Zwingernamenschutz „vom Eybquell“ beantragt.
Juni 2007
Durch
den Zuchtwart BW wurde unser Zwinger und der Wurfraum ohne
Beanstandungen
abgenommen.
Unser Zwinger ist zur Zucht freigegeben
Nun galt es , einen passenden Rüden für Colina auszusuchen.
22.11.07
Fahrt nach Andernach zum Zwinger „von Auryn“ – Colina wurde gedeckt
(Näheres unter Welpen)
22.01.08
Colina hat 14 Welpen geboren. 2 Rüden 10 Hündinnen. Leider kamen 2 tot zu Welt.
Fortsetzung folgt............